Schani steht nach eigenen Angaben für urbane Gastfreundschaft mit Haltung: Respekt, Offenheit, Aufmerksamkeit – und die Fähigkeit, aus einem Hotel keinen Durchgangsort zu machen, sondern einen Platz zum Ankommen. Genau das wurde mit dem Schani City wieder greifbar.
Hotel Schani City: Eine Ruhe-Oase im Herzen der Stadt
Das Hotel Schani City befindet sich in der Großen Schiffgasse 10 nahe dem Schwedenplatz. Von hier ist es fußläufig nicht weit zur U-Bahn, zur City aber auch zum Prater. Schani liegt mitten im historischen jüdischen Viertel und nimmt diese Nachbarschaft nicht als Kulisse, sondern als Auftrag: Gemeinsamkeiten sichtbar machen. „Wir wollen mit dem Schani City einen Ort schaffen, der berührt – durch seine Gestaltung, durch seine Geschichte, aber vor allem durch das Miteinander, das hier gelebt werden soll. Gemeinsamkeiten sichtbar machen! Das Hotel ist unser Beitrag zu einem Wien, in dem Respekt, Vielfalt und Zugewandtheit mehr als Schlagworte sind“, sagt Benedikt Komarek, CEO der Schani Hotels.
Mit 126 Zimmern – darunter Twin- und Familienzimmer, auf Wunsch auch koschere Zimmer – präsentiert sich das Hotel als urbanes Hide-away für Business-Gäste, Familien und City-Traveller. Ein Haus, das Ruhe bietet, ohne sich abzukapseln: ein Platz zum Durchatmen, mitten in einer der vielschichtigsten Gegenden Wiens. Die Zimmer sind so ausgestattet, dass alles da ist, was benötigt wird und alles weggelassen wurde was nicht notwendig ist. Aber eines haben alle Zimmer gemeinsam: qualitativ hochwertige Ausstattung. Seien es die Betten, die Stoffe, der Holzparkett oder die Nasszelle. Und das zu einem Zimmerpreis ab 129,- Euro.

Nachdem sich das Hotel mitten im jüdischen Viertel Wiens direkt neben einer Synagoge befindet, werden auch koschere Zimmer angeboten. Sie verfügen über einen eigenen Eingang und können mit Schlüssel gesperrt werden, sodass orthodoxe Gäste auch am Sabbat Zimmer buchen können.
Im übrigen wird auch im Schani City auf die aus den Schwesternhäusern bekannten Innovationen wie Online-Check-in oder smarte Zimmersteuerungen, die nicht nur Komfort bieten, sondern auch den Energieverbrauch optimieren gesetzt.

Schani’s Oase, klare Linie: Design, das leise wirkt
Die Innenarchitektur stammt vom renommierten Büro AllesWirdGut und setzt auf natürliche Materialien wie Stein, Holz, Baumwolle und Leinen. Das Gestaltungskonzept bleibt bewusst zurückhaltend. Kakteen und Palmen spielen mit dem Motiv der Wüstenlandschaft – und aus „Schani’s Garten“ wird im neuen Haus „Schani’s Oase“, ein grüner Innenhof zum Innehalten. Die architektonische Umsetzung des Hauses verantwortet das Büro Hoppe & Partner, das dem Hotel Schani City mit klarer Struktur und ruhiger Handschrift den passenden Rahmen gibt.
Hidden Room: Eine Bar, die in Erinnerung bleibt
Mit dem „Hidden Room“ bekam das Hotel Schani City eine Bar, die klassische Wiener Barkultur mit einem modernen Twist verbindet. Ein Rückzugsort, der den Alltag draußen lassen will und drinnen Raum für Erlebnis schafft. Hier geht es nicht nur um gute Cocktails, sondern um das Eintauchen in eine eigene, stilvolle Welt. Der „Hidden Room“ verändert seinen Charakter im Lauf des Tages: tagsüber ruhig, gedämpft und ideal für einen entspannten Kaffee und ein gutes Gespräch. Abends darf es lebendiger werden, mit kuratierten Live-Konzerten und Lesungen. „Die Idee ist, dass Gäste sowohl die Ruhe eines vesteckten Rückzugsortes genießen können als auch den Charm einer Wiener Bar erleben dürfen,“ so Markus Marth, Gechäftsführer der Schani Hotelgruppe. Ein Raum, der Rückzug kann und Hotspot darf, ohne je aufdringlich zu sein.
Das Design und die Getränkekarte greifen Elemente der jüdischen Geschichte und der kulturellen Vielfalt des zweiten Bezirks auf, übersetzt in eine zeitgemäße, urbane Barhandschrift. Die Auswahl ist bewusst kuratiert: Signature Cocktails mit Geschichte und Gegenwart im Glas – etwa florale, würzige Kompositionen wie der „Desert Rose“ inspiriert von der Wüstenlandschaft, ein kräftiger „Red City“, der auf die Symbolik des Schani-Logos anspielt (scharlachrot) oder Klassiker wie „Blood and Sand“ und „Dark ’n’ Stormy“. Ergänzt wird das Angebot durch ausgewählte regionale und internationale Spirituosen. Augenmerk wird auch auf koschere Liquids gelegt, um die kulturelle Vielfalt widerzuspiegeln.
Kulinarisch setzt der „Hidden Room“ auf italienische Pinsa, das traditionelle italienische Fladenbrot, das für seine knusprige Textur und den leichten, luftigen Teig bekannt ist. Belegt wird sie mit hochwertigen Zutaten, mal klassisch, mal mit modernem Twist. Die Pinsa passt sich dabei mühelos der Bar an: leicht genug für den ersten Drink, sättigend genug für den zweiten, immer ideal zum Teilen – und genau richtig, um länger zu bleiben als geplant. Kleine Bar-Schmankerl wie verschiedene Hummus-Sorten, Tarte Tatin mit Ziegenkäse oder gefüllte Datteln ergänzen das Angebot unaufgeregt. Wer möchte, kann den Zauberern in Küche auf die Finger bzw. in die Pfanne schauen. In der Showküche werden sowohl das Bio-Frühstück als auch die Tagesgerichte live zubereitet. Bezahlt wird das, was konsumiert wird. Das gilt auch fürs Frühstück. Ein Vorteil für Wenigesser.
Der „Hidden Room“ ist mehr als eine Hotelbar. Er ist ein Erlebnisraum zwischen Geschichte und Gegenwart, Rückzug und Begegnung. Subtil exklusiv, bewusst reduziert und genau deshalb ein Ort, an den man gern immer wieder zurückkehrt.





































































