Die Serie „Utopia“ entsteht seit 2023 und umfasst inzwischen mehr als 15 Arbeiten, darunter großformatige Leinwände von bis zu 2,80 Metern Breite. Inhaltlich beschäftigt sie sich mit der Frage, wie Zukunft aussehen kann. Charakteristisch sind geometrische Formen, leuchtende Farbflächen und transparente Schichtungen. Homayouni arbeitet mit natürlichen Pigmenten, Eitempera und gemagerten Ölfarben in Lasurtechnik und trägt die Farbe in mehreren Schichten auf. Dadurch entstehen Tiefe und Leuchtkraft.
Die Künstlerin wurde 1980 in Shahrekord im Iran geboren und wuchs in Isfahan auf. Nach dem Besuch privater Kunstschulen leitete sie von 2004 bis 2011 die Kunstschule „Aram“ in Isfahan. 2013 zog sie nach Frankfurt am Main. Von 2015 bis 2020 absolvierte sie ihre Ausbildung an der Wiesbadener Freien Kunstschule, die sie mit dem Abschluss in Moderner Kunst beendete; bereits seit 2016 unterrichtet sie dort. Seit 2022 arbeitet sie in ihrem eigenen Atelier in Wiesbaden.
Ihre Arbeiten waren zuletzt auf der art KARLSRUHE zu sehen und befinden sich unter anderem in der Sammlung der Stiftung Frank Brabant, aus deren Bestand aktuell auch Werke von ihr im Museum Haus Opherdicke gezeigt werden.
„Isfahan und Frankfurt stehen beide für Austausch, Offenheit und kulturelle Vielfalt. Diese Verbindung prägt auch meine künstlerische Arbeit“, so Delaram Homayouni. „Oft wird meinen Bildern nachgesagt, dass sich das helle Sonnenlicht Isfahans in meinen Farben widerspiegelt – ich freue mich, dieses Licht nun an den Opernplatz zu bringen.“
