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Sa19052012

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Mandarinchen trifft Kiwi in Werfenweng

Mandarinchen ist knapp vier Jahre alt und war mit Oma und Opa erstmals auf Urlaub. Dafür hatte sich Opa etwas Besonderes ausgedacht: Das all inclusive Familienresort Gut Wenghof in Werfenweng. Genau das Richtige für die erste gemeinsame Reise.


Mandarinchen freute sich schon Tage zuvor auf den ersten Urlaub ohne Mami und Papi. Sie sagte sogar die Einladung zur Geburtstagsparty ihrer besten Kindergartenfreundin ab. Die Erwartungshaltung war also sehr hoch.
In der Zwischenzeit hatte sich Opa über das gewählte Urlaubsziel ein bisschen vorinformiert.  Werfenweng liegt 45 km südlich der Landeshaupstadt Salzburg in einem wunderschönen Talschluss hoch über der alten Ritterburg Hochwerfen. Das, auf 1.000 m Seehöhe liegende, verträumte Bergdorf hat sich trotz Großstadtnähe seinen idyllischen Charakter erhalten. Mehr noch: Werfenweng unternimmt auch einige Anstrengungen damit es so bleibt. Dazu zählen „sanfte Mobilität“ (Shuttledienst, Elektroauto, Langlaufausrüstung) oder „Urlaub für die ganze Familie in intakter Natur“.

Mandarinchen trifft Kiwi
Mitten in dieser Wintermärchenlandschaft des Tennengebirges liegt das family resort Gut Wenghof. Mandarinchen hatte sich bereits zu Hause mit Mama die Webseite der all inclusive Clubanlage angesehen. Daraufhin hatte Mama schweren Herzens ihr Einverständnis gegeben. Sie hatte ja von einem Kinderclub, von einem Kinderskikurs und von so vielen Kinderaktivitäten geschwärmt. Mandarinchen konnte es gar nicht mehr erwarten. Die dreieinhalbstündige Anfahrt von Wien dauerte eine halbe Ewigkeit. Opa war von der ewigen Fragerei schon ganz genervt: „Opi, wann kommt das Hotel?“.
Endlich angekommen. "Hurra, hier liegt jede Menge Schnee." Eine traumschöne Winterkulisse begrüßte Mandarinchen. „Oma machen wir eine Schneeballschlacht?“ Und schon war Oma von oben bis unten weiß. Nach dem Begrüßungsdrink an der Rezeption kam bereits die erste Überraschung um die Ecke. „Hoppla, neue Gäste. Hi, ich bin Iby Kiwi“ sagt das sympatische Mädchen. „Und ich bin Mandarinchen“. „Das trifft sich gut – gemeinsam sind wir ein lustiger Fruchtsalat!“ freute sich die Leiterin des Baadingoo Kinderclubs. Und schon iwar der Bann des ersten scheuen Kennenlernens gebrochen.

Federball und Kissenschlacht
Mandarinchen hatte mit Oma und Opa in der Zwischenzeit das Familienzimmer Eiskögel bezogen. Diese Zimmerkategorie ist 30 – 45 m² groß und erstreckt sich über 2 Etagen mit abgetrennter Schlafgalerie für 2 Kinder. Mandarinchen hatte sofort entschieden, dass das Zimmer am Stock als Spiel- und Malzimmer herhalten musste. Geschlafen wurde bei Oma und Opa im Bett – basta. Na bumm Opa: Bedeutet das, kein Fernsehen und zeitig schlafen gehen? Mitnichten: Im Hotel gibt es natürlich auch Rückzugszonen für Erwachsene. So ist in der Luis Trenker Lounge absolutes Kinderverbot. Hier haben nur Mamas, Papas, Omas, Opas, Tanten oder Onkel Zutritt – falls sie nicht vom täglichen Aktivprogramm ohnehin so erschöpft sind, dass sie früh einschlafen.

Alles inklusive
Nach dem Auspacken der vielen Spielsachen meldete sich bereits der Hunger unter der Schale von Mandarinchen. Reisen ist doch anstrengender als gedacht. Drei Restaurants machten die Auswahl schwer. Im Kinderclub können die Kinder sogar ihr eigenes Menü zu sich nehmen – ganz ohne Eltern. Mandarinchen entschied sich aber gemeinsam mit Oma und Opa fürs Panoramarestaurant. Zur Auswahl standen noch Pongauer Almstadl, ein Familienfondue oder Family-Pizza aus dem Holzofen. Nachdem aber Mandarinchen etwas wählerisch bei der Nahrungsaufnahme ist, war es für sie sehr schwer das Richtige zu finden. Rindsuppe, Schnitzel oder Spinat mit Nudeln stehen halt nicht täglich auf dem Speisenplan. Für die Erwachsenen ist das Angebot aber ausreichend und abwechslungsreich. Endlich einmal kein Schicki-Micki-Essen sondern bodenständige Gerichte auf hohem Niveau. Besonders angenehm: Bis 22.00 Uhr sind Bier und Wein gratis. Und wer auf ein besonders gutes Tröpfchen steht, den bietet der gut sortierte Weinkeller sicher das Richtige. Mandarinchen war der Wein egal, sie hatte Eis entdeckt. Der Abend war gerettet. Und mit ihr freuten sich auch die jungen Köche sowie das gesamte Personal, das sich durch seine besondere Herzlichkeit auszeichnet.

Ski- und Schneespaß
Am nächsten Morgen stand der Kinderskikurs am Programm. Mandarinchen hatte sich schon so gefreut. Aber das Aufstehen gestaltete sich in dem schönen großen Zimmer und dem bequemen Bett sehr schwer. Und nach dem die kleine Wasserratte erfahren hatte, dass es im Haus ein Schwimmbad gibt und draußen minus 17 Grad auf sie warteten, war die Freude auf Outdoor etwas getrübt. Letztlich siegten doch Neugier und das Versprechen auf eine Schneeballschlacht. Im zwei Kilometer entfernten Skigebiet von Werfenweng, das bequem mit dem Skibus (Haltestelle vor dem Hotel) erreichbar ist, wartete schon Claudia - die Skilehrerin von der Ski- und Snowboardschule Werfenweng. Beim Versuch den Schneepflug zu erlernen machte Mandarinchen große Fortschritte. Nach nur eineinhalb Stunden „großes Boot“ und „kleines Boot“ konnten sich Oma und Opa von den ersten Bogen und dem Stehenbleiben überzeugen. Claudia assestierte Mandarinchen großes Talent. Wenn da mehr Konzentration und nicht immer die neugierigen Blicke zu den Konkurrentinnen und Konkurrenten wären. Typisch Frau! Man könnte schließlich was versäumen.

Wellness für die ganze Familie
Schließlich siegten aber doch das Hallenbad über die Kälte. Vorher gab es noch einen wohlverdienten Mittagssnack (dieser Ausdruck ist leicht untertrieben). Danach ging es ab in den hoteleigenen Wellness - Bereich. Neben einem 30 Grad warmen Schwimmbecken und einem Außenpool mit Inneneinstieg verfügt das Gut Wenghof auch über Sauna und Infrarotkabinen. Gegen Gebühr erhält man Massagen, Solarium oder eine Rundum Verschönerung wie Kosmetik oder Frisör. All das braucht die Naturschönheit Mandarinchen nicht. Außer Wasser - und aus dem war sie fast nicht mehr heraus zu bekommen. Da konnte nur noch das Kinderschminken im Kinderclub überzeugen.

Spiel und Spaß im Kinderclub
Noch vor dem Abendessen wurde dem Kinderclub ein Besuch abgestattet. Der großzügig angelegte und toll ausgestattete Klub war natürlich gut frequentiert. Neben Iby Kiwi kümmern sich noch zwei weitere nette (männliche!) Kollegen um die kleinen Monster. Neben viel spielen stehen Erlebnisausflüge, Basteln und viele andere Aktivitäten am Programm. Eine davon war Kinderschminken. Ein Muss für Mandarinchen, das sich von Flo zu einer bezaubernden Herz-Prinzessin verwandeln ließ. Schade, das Kiwi gerade in der Kreativ-Bastelstube bei den Größeren bzw. Erwachsenen Dienst hatte. So konnte sie erst beim Abendessen das Meisterwerk bewundern. Worauf sie Mandarinchen sofort zum Adventspiel der örtlichen Dorfjugend einlud. Das war dem kleinen Obst aber dann doch zuviel und das Sandmännchen streute eine ordentliche Portion Sand in die Augen.

Abwechslung pur
In den nächsten Tagen erkundete Mandarinchen ein wenig die Gegend in und um Werfenweng. Und da gibt es genug zu sehen und zu erleben. Tolle Kinderspielplätze im Ort, Bauernhöfe, Sportmöglichkeiten wie Skifahren, Langlaufen, Winterwandern, Pferdeschlittenfahrten, Schneeschuhwandern, Paragleiten und Drachenfliegen sowie Eislaufen. In die nähere und weitere Umgebung locken die Eisreisenwelt in Werfen, die Mozartstadt Salzburg, die Erlebnisburg Hohenwerfen und, und, …….

Abschied fällt schwer
Mandarinchen verließ das Hotel mit einem lachenden und einem weinenden Auge . Einerseits die Freude auf Mami und Papi um ihnen von den vielen Erlebnisse zu erzählen. Andererseits weil der Urlaub schneller zu Ende war, als sie sich das vorher dachte und gleichzeitig die vielen neuen Freundschaften zurück lassen musste. Opa hat aber versprochen den nächsten Urlaub wieder im Gut Wenghof zu verbringen. Vielleicht komplettieren dann Apfel, Birne und Banane den Obstsalat.

Infos: Gut Wenghof - family resort | Weng 17 | 5453 Werfenweng | Tel +43-6466-450-0 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Fotos: ZaunerH, Gut Wenghof